Auerbach

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Die Stadt Auerbach/V. beabsichtigte den Vorplatz des Schlossfelsens auf der Ostsüdostseite zu nutzen.  An diesen Bereich grenzt eine Felsböschung, die bereits im Jahr 2009 ingenieurgeologisch begutachtet wurde. Man kam zu der Schlussfolgerung, dass die Böschung weder lokal noch global standsicher ist.

Eingerüsteter Schlossfelsen in Auerbach

115

Mikropfähle

60 m²

Bau einer

Futtermauer

30

Scherbolzen

 

125

Zugnägel

Auftraggeber

Stadtverwaltung Auerbach, 08209 Auerbach

Situation vor Ort

Die betreffende Felsböschung weist am südlichen Ende eine Höhe von 3,5 m auf und am östlichen Ende eine Höhe von 12 m. Die Neigung beträgt hauptsächlich 60° bis 85°, in einigen Bereichen ist die Neigung nur 45° - 55°, es gibt aber auch Stellen die fast 90° steil sind. Innerhalb der Böschung gibt es zahlreiche Felsüberhänge. Die Felsböschung besteht aus kompakten Quarzschiefer und hat eine sehr ungünstig einfallende tektonische Klüftung. Felsstürze konnten hier ohne Vorankündigung insbesondere im Winter und Frühjahr mit vorangegangenem Niederschlag oder Schneeschmelzen bei herrschenden Minusgraden auftreten. In Teilbereichen lag eine Lockergesteinsböschung vor, die mit Stützmauern gesichert wurden.

Bauaufgabe

Unsere Leistung

  • Böschungssicherung mit 115 Mikropfählen

  • Rückbau und ´Neubau einer 60 m² großen Futtermauer

  • Einbau von 30 Scherbolzen und 125 Zugnägeln